Hapkido

Hapkido

Was ist Hapkido?

Kuksool Hapkido bedeutet ins Deutsche übersetzt der „Weg der Vereinigung der Energie“ und beinhaltet im Namen die Harmonie von Körper und Geist als auch die Energie des Lebens. Der Ursprung liegt in Korea und hat die gleichen Wurzeln wie alle anderen koreanischen Kampfkünste wie z.B. Taekkyon, Soobakdo, Tangsoodo, Taesoodo etc. und ist, neben dem Taekwondo, die wohl bekannteste koreanische Kampfkunstart.

Übersetzt bedeutet es:

  • Kuk: Kurzform von Hankuk, was „Korea“ bedeutet.
  • Sool: Kurzform von Musool, was „Kampfkunst“ bedeutet.
  • Hap: bedeutet „Vereinigung“ bzw. „Zusammenführung“.
  • Ki: bedeutet Energie, auch die Lebensenergie die in jedem von uns steckt und uns umgibt.
  • Do: bedeutet einen Weg oder einen Pfad, den man beschreitet. Gemeint ist der geistige Weg eines Menschen.

Dieser Stil ist ein vielschichtiges System mit einer ungeheuren Anzahl an Techniken. Im Hapkido kommen Schlag-, Stoß-, Block-, Tritt-, Hebel-, Wurf-, Atem-, Fall- und Waffen-Techniken vor. Es ist durch seine Vielfältigkeit äußerst anpassungsfähig und eignet sich hervorragend als Ausgleichssport, Leistungssport sowie zur Selbstverteidigung. Bedingt durch die Vielfalt des Hapkido ist auch das Erlernen dieser Kampfkunst schwieriger und stellt somit eine gute Herausforderung an Geist und Körper.

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Drei Prinzipien bilden die Grundlage des Kuksool-Hapkido und werden wie folgt dargestellt:

1. Das Prinzip des Kreises.

Alle Bewegungen sind rund. Der Schüler  bewegt sich wie im Inneren einer Kugel. Von außen einwirkende Kräfte werden an der Oberfläche der „Kugel“ umgeleitet und neutralisiert.

2. Das Prinzip des Flusses.

Wie der Fluss, der sich überaus nachgiebig dem Landschaftsbild anpasst und doch im Moment der Stauung eine gewaltige Kraft entwickelt, so reagiert auch der Schüler. Er ist einfühlsam auf seinen Gegner, um im entscheidenden Moment sein angestautes „Ki“ fließen zu lassen.

3. Das Prinzip der Einwirkung.

Durch blitzartige, kaum zu bemerkende Bewegungen wird der Angreifer zu reflexartigen Gegenbewegungen veranlasst, die dann in einer Folgetechnik ausgenutzt werden.

Erst, wenn diese Prinzipien nicht nur körperlich, sondern auch geistig übernommen wurden, befindet sich der Schüler auf dem Weg zur Meisterschaft.

Geeignet ist für diese Kampfkunst jedes Alter und ist unabhängig vom Geschlecht. Vorkenntnisse in den grundlegenden Schlag- und Blocktechniken wie z.B. aus dem Taekwondo oder Karate sind zwar von Vorteil, aber stellen nur einen relativ geringen Teil dar.

Schulung von Geist und Körper durch Disziplin, Selbstbeherrschung und Geduld sowie regelmäßige Übung sind die positiven Eigenschaften des Kuksool-Hapkido, die jeden dazu veranlassen sollten mit dieser Kampfkunst zu beginnen. Kuksool Hapkido – eine eigene Art des Hapkido.

Das Kuksool-Hapkido ist die Hapkidovariante des Kuksoolwon. Im Gegensatz zu anderen Hapkidoarten gibt es im Kuksool-Hapkido auch Formen, so genannte „Hyong“, die ebenfalls im Kuksoolwon gelaufen werden. Jedoch umfasst das Kuksool-Hapkido nicht die gesamte Bandbreite der verschiedenen Elemente des Kuksoolwon. Es beschränkt sich mehr auf die Verteidigung und Angriffe mit Hand und Fuß sowie den Wurf- und Hebeltechniken als auch der Fallschule und dem Bodenkampf.

Kein eintägiger Selbstverteidigungskurs wird sie in die Lage versetzen, sich effektiv verteidigen zu können.

Ist Hapkido wie Judo oder Aikido?

Hapkido kann nicht mit dem japanischen Judo oder Aikido verglichen werden. Hapkido besteht aus mehr als Hebeln und Würfen. Fuß- und Waffentechniken gehören zum normalem Werkzeug eines Hapkido-Schülers.

Textauszüge aus „Hapkido“ von Sou-Bong KIM, Falken Verlag. Der Text wurde leicht modifiziert, abgeändert und ergänzt von Meister Lee, Nosan.

About the Author Sport Dr. Lee Detmold